AOK Baden-Württemberg
CO2-Rechner
01.01.2019-31.12.2025
Systemgrenze:
Klimaprojekte:
CO2e-Tonnage:
k.A.
| Projekt | Bezugszeitraum | Systemgrenze | Klimaprojekte | CO2e-Tonnage |
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| Nutzung des CO₂-Rechner.PRO von KlimAktiv AOK Baden-Württemberg nutzt den CO₂-Rechner.PRO von KlimAktiv |
01.01.2019-31.12.2025 | k.A. |
Übersicht
Wie werden die Daten berechnet?
CO₂-Äquivalente oder CO₂e sind eine Maßeinheit, die Treibhausgase vergleichbar macht, indem sie diese in die äquivalente Menge von CO₂ umrechnet. Nach dem Kyoto-Protokoll gibt es nicht nur ein, sondern sechs Treibhausgase, die alle zum Treibhauseffekt und damit zur globalen Erwärmung beitragen: Kohlendioxid (CO₂), Methan (CH4), Lachgas (N2O), Fluorkohlenwasserstoffe (HFC), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC) und Schwefelhexafluorid (SF6). Um eine Vergleichsbasis zu haben, werden die Wirkungen dieser Gase auf das Treibhauspotenzial (Global Warming Potential) von CO₂ umgerechnet und in der Einheit CO₂-Äquivalente, kurz CO₂e ausgedrückt.
Für die Erstellung von CO₂-Bilanzen stellt KlimAktiv seinen Kunden den CO₂-Rechner.PRO zur Verfügung. Der CO₂-Rechner.PRO ermöglicht eine Bilanzierung nach den internationalen Standards des Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) und verfügt über eine umfangreiche Emissionsfaktorendatenbank (siehe GUTcert-Zertifikate). Dadurch ist auch eine detaillierte Bilanzierung anspruchsvoller Scope-3-Kategorien möglich.
Die Berechnung der CO₂-Bilanz erfolgt durch den jeweiligen Kunden. KlimAktiv übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der vom Kunden eingegebenen Daten sowie für die daraus resultierenden Berechnungsergebnisse.
Wurde eine CO₂-Bilanz mit dem CO₂-Rechner.PRO erstellt, kann KlimAktiv im Rahmen eines Qualitäts-Checks eine Plausibilisierung der Bilanz durchführen.
Dabei werden die zugrunde liegenden Angaben und Berechnungsergebnisse auf Plausibilität geprüft. Die Plausibilisierung dient der Qualitätssicherung und ersetzt nicht die Verantwortung des Kunden für die Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Daten.
Corporate Carbon Footprint (CCF) und Product Carbon Footprint (PCF) sind individuell auf das jeweilige Unternehmen oder Produkt zugeschnitten und umfassen deshalb unterschiedliche Systemgrenzen, Geltungsbereiche und Elemente.
Die folgenden Schaubilder zu Scopes und Systemgrenzen geben einen Überblick zum Umfang einzelner CCFs bzw. PCFs.
In der Erstellung orientiert sich KlimAktiv an den Vorgaben des gewählten Standards. Systemgrenzen, Annahmen, Näherungswerte und weitere Bilanzierungsentscheidungen werden in Abstimmung mit dem jeweiligen Kunden getroffen und seitens KlimAktiv gegenüber dem Kunden transparent kommuniziert. Entscheidungen zur Veröffentlichung dieser Informationen werden durch den jeweiligen Kunden getroffen.
Betrachtet werden sowohl direkte Treibhausgas (THG)-Emissionen, z.B. aus Fuhrpark oder Produktion, als auch indirekte Emissionen aus eingekaufter Elektrizität, Wärme, Kälte oder Dampf sowie aus weiteren Quellen wie beispielsweise Dienstreisen, Logistik oder eingekaufte Waren und Dienstleistungen. Die Bilanzierungsgrundsätze liefert das Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol).
© Bild: KlimAktiv, Quelle: GHG Protocol
Betrachtet werden kann der gesamte Lebenszyklus eines Produktes, von der Extraktion der Rohstoffe aus dem Boden über die Verarbeitung, den Vertrieb und die Nutzung durch den Verbraucher bis zur Entsorgung (Von der Wiege zur Bahre bzw. Cradle to Grave). Je nach Zielsetzung und Position des Auftraggebers in der Wertschöpfungskette sind auch andere Systemgrenzen in der Praxis sinnvoll und gängig.
© Bild: KlimAktiv